Zeitgenössische Malerei von Elena Beresnjak

| Kunstblog

Gerhard Richter “und ich”

Gestern habe ich mir das Kunstmagazin Art gekauft, in welchem ich einen Artikel über Gerhard Richter gelesen habe. Dort sind auch mehrere Fotos seiner Arbeiten zu bewundern – besonders ein Bild hat dabei meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Rot-Blau-Gelb ( gemalt, 1972 ).

Es hat mich sehr verwundert, da es mich an eines meiner eigenen Bilder erinnert hat: Das Meeresungeheuer. In dem Heft sieht es meinem Werk jedoch ähnlicher als das Foto im Internet.

Findet ihr nicht auch, dass die beiden Gemälde gewisse Ähnlichkeiten aufweisen?

Musikfreunde

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Dieses Bild ist in meinem heutigen Stil gemalt. Man könnte wieder sagen, dass es in einer komischen Einstellung zur Musik gemalt worden ist. Wie auch in anderen meiner Werke kann man hier viele Gesichter, Figuren und andere Elemente entdecken. Maße: 60×80cm, Acryl auf Leinwand

Nach Cézanne ‘Intérieur de fôret’

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Als ich dieses Werk gemalt habe, wollte ich Cézannes Gemälde in meine eigene “Sprache” übersetzen. Ich denke, es ist mir ganz gut gelungen, die Atmosphäre des Waldes und der Luft in dem Bild darzustellen. Es wäre für mich auch sehr interessant zu hören, was meine Besucher dazu sagen würden – ist mir die Stimmung gelungen?

Wenn sich jemand traut zu antworten, bedanke ich mich schon im Vorraus!

Singender Pinguin

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Dieses Bild ist wieder mit Musik verbunden und heißt deswegen auch “Singender Pinguin”. Andererseits zeigt es auch Einsamkeit: Die ganze Tierserie “Pinguine” sind im Grunde vermenschlichte Tiere. Ich habe also versucht, ihnen einen menschlichen Charakter zu geben. Acryl auf Leinwand | Maße: 60×80cm

Pinguine im Gespräch

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Ich kann nicht sagen, wieso, aber eines schönen Tages hatte ich das Verlangen, mehr oder weniger komische Pinguine zu malen. Diese Arbeiten waren die ersten in meinem heutigen Stil gemalten Bilder.

Man entdeckt in ihnen viele Profile und Vorderansichten von Gesichtern so wie andere Motive.

Diese Serie besteht aus sechs großen und zwei kleinformatgen Gemälden. Acryl auf Leinwand | Maße: 80×60cm

Ein Tag in Amsterdam und im Museum Van Gogh

Vor einigen Tagen war ich in Amsterdam und habe das Museum Van Gogh besichtigt – ich liebe Amsterdam und die Atmosphäre dort. Man spürt einfach die Geschichte der Stadt!

Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass er nur die letzten 10 Jahre seines Lebens überhaupt gemalt hat. Die Bilder sind einfach atemberaubend – aber was sage ich da, das ist ja ohnehin allen bekannt. Die Gemälde von Van Gogh strahlen einfach eine unglaubliche Energie aus.

Scheinbar war das Leben Van Goghs und seiner ganzen Familie eine tragische – selbst seine Geburt war tragisch: Ein Jahr vor Van Goghs Geburt wurde ebenfalls am selben Tag ein Kind geboren und die Eltern nannten es Vincent. Es verstarb jedoch schnell. ( Mein zweiter Sohn wurde übrigens auch am 30. März geboren)

Auch sein Bruder Theo hatte so eine starke Bindung zu Vincent, dass er dessen Tod nicht verkraften konnte – er starb ein halbes Jahr später unter Selbstvorwürfen.

Es ist eine Ironie des Lebens, dass Van Gogh während seiner Lebenszeit nur ein einziges Bild verkauft hat und in ärmlichen Verhältnissen Selbstmord begangen hat – und heute wird man bis auf die Socken ausgezogen, um das Museum betreten zu dürfen. Und es ist allseits bekannt, dass die Arbeiten von Van Gogh zu den wertvollsten überhaupt gehören.

Die ganze Fahrt nach Amsterdam ist für mich gefüllt mit des Vergangenen, weiter existierend in der Gegenwart.