Zeitgenössische Malerei von Elena Beresnjak

| Kunstblog

Gerhard Richter “und ich”

Gestern habe ich mir das Kunstmagazin Art gekauft, in welchem ich einen Artikel über Gerhard Richter gelesen habe. Dort sind auch mehrere Fotos seiner Arbeiten zu bewundern – besonders ein Bild hat dabei meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen: Rot-Blau-Gelb ( gemalt, 1972 ).

Es hat mich sehr verwundert, da es mich an eines meiner eigenen Bilder erinnert hat: Das Meeresungeheuer. In dem Heft sieht es meinem Werk jedoch ähnlicher als das Foto im Internet.

Findet ihr nicht auch, dass die beiden Gemälde gewisse Ähnlichkeiten aufweisen?

Ein Tag in Amsterdam und im Museum Van Gogh

Vor einigen Tagen war ich in Amsterdam und habe das Museum Van Gogh besichtigt – ich liebe Amsterdam und die Atmosphäre dort. Man spürt einfach die Geschichte der Stadt!

Erst jetzt ist mir aufgefallen, dass er nur die letzten 10 Jahre seines Lebens überhaupt gemalt hat. Die Bilder sind einfach atemberaubend – aber was sage ich da, das ist ja ohnehin allen bekannt. Die Gemälde von Van Gogh strahlen einfach eine unglaubliche Energie aus.

Scheinbar war das Leben Van Goghs und seiner ganzen Familie eine tragische – selbst seine Geburt war tragisch: Ein Jahr vor Van Goghs Geburt wurde ebenfalls am selben Tag ein Kind geboren und die Eltern nannten es Vincent. Es verstarb jedoch schnell. ( Mein zweiter Sohn wurde übrigens auch am 30. März geboren)

Auch sein Bruder Theo hatte so eine starke Bindung zu Vincent, dass er dessen Tod nicht verkraften konnte – er starb ein halbes Jahr später unter Selbstvorwürfen.

Es ist eine Ironie des Lebens, dass Van Gogh während seiner Lebenszeit nur ein einziges Bild verkauft hat und in ärmlichen Verhältnissen Selbstmord begangen hat – und heute wird man bis auf die Socken ausgezogen, um das Museum betreten zu dürfen. Und es ist allseits bekannt, dass die Arbeiten von Van Gogh zu den wertvollsten überhaupt gehören.

Die ganze Fahrt nach Amsterdam ist für mich gefüllt mit des Vergangenen, weiter existierend in der Gegenwart.

Der “Papiermascheehund”

Heute erzähle ich eine Geschichte über die Wahrnehmung von Künstleraugen. Vor einigen Tagen habe ich eine Flötistin auf dem Klavier in der Musikschule Hildesheim begleitet. Der Raum war wirklich schön gestaltet – es war eine nette Atmosphäre: Symphatische Bilder hingen an den Wänden, Blumen schmückten den Sims und so weiter!

In der rechten Ecke stand ein kleines Regal. Darauf standen ein paar Flaschen, eine Kaffeekanne und noch andere Nebensächlichkeiten. Auch stand dort ein Tablett mit einem kleinen, bunten Hund darauf. In den kurzen Spielpausen blickte ich immer mal wieder zu dem Hund rüber. Ich war mir sicher, dass der Hund aus buntem Papiermaschee bestand.

Am Ende unserer Stunde bin ich schließlich neugierig aufgestanden um mir diesen Hund genauer anzusehen. Umso größer war meine Überraschung, als ich entdeckte, dass der “Hund” eine oben zusammengedrehte, bunte Serviette war.

So etwas kommt häufig vor – obwohl ich zugebn muss, dass mir das in dieser Form zum allerersten Mal wiederfahren ist. Auch wenn man nicht immer Zeit hat sich künstlerisch zu betätigen, so lebt bei mir der Wunsch und die Idee stets mit.

Hauptsache, man verliert die Liebe im Herzen nicht!

Die Lebensphasen

Jeder Mensch hat in seinem Leben verschiedene Phasen – manchmal glückliche, aber ab und zu auch andersrum. Das ist das normale Zickzack-Leben. Auch meine künstlerische Entwicklung hatte verschiedene Phasen. Ich habe immer meinen eigenen Stil gesucht.

Doch seit einigen Jahren hat die Suche fast aufgehört – ich habe meinen Stil gefunden: Ich verstecke Gesichter in den Mustern meiner Bilder. Sie sind nicht immer offensichtlich, aber wer genau hinschaut, kann viele verschiedene Dinge erkennen – hauptsächlich Anlitze.

Heute gibt es mal kein Gemälde von mir, aber ich werde hier bald wieder eins veröffentlichen.

Der Anfang

Ich habe heute mein Blog geöffnet. Nun, ich werde versuchen meine Bilder zu veröffentlichen und zu beschreiben. Ich habe bis jetzt noch nie mit einem solchen Blogsystem gearbeitet. In nächster Zeit schaue ich mir wahrscheinlich noch andere Blogs an, um etwas Erfarung zu sammeln.

Als Neugeborene wurde ich Elena Beresniak getauft. Mein ganzer Familienstamm bestand und besteht aus Musikern. Meine Eltern wollten, dass ihr Kind auch professionell Musik macht, einfacherweise Klavier. Das Kind als solches hat brav gehorcht und sich viel Mühe mit dem Klavier gegeben. Nachdem es eine Musikschule und -Hochschule durchlaufen und sein Konzertpianistendiplom erhalten hat, widmete es sich sofort der freischaffenden Kunst als Lebenstraum. Und dann begann die Geschichte über welche ich noch erzählen werde.